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Kölner Investmentmarkt deutlich belebt – Büroimmobilien und Innenstadtlagen gewinnen weiter an Bedeutung

(Köln, 22.12.2025) Der Kölner Immobilieninvestmentmarkt hat im Jahr 2025 eine spürbare Erholung erfahren. Mit einem Transaktionsvolumen von 1,55 Mrd. € wurde das Vorjahresergebnis von 1,21 Mrd. € deutlich übertroffen. Dies entspricht einer Steigerung von rund 22 % und markiert einen klaren Wendepunkt nach einer Phase zurückhaltender Marktaktivität. Zu diesem Ergebnis kommt Larbig & Mortag Immobilien GmbH in ihrer aktuellen Marktanalyse.

„Das starke Ergebnis zeigt, dass Investoren wieder Vertrauen in den Markt gefasst haben“, erklärt Markus Larbig, Geschäftsführer von Larbig & Mortag Immobilien. „Insbesondere Köln profitiert von seiner wirtschaftlichen Stabilität, der hohen Standortqualität und einer wieder zunehmenden Abschlussbereitschaft.“

Büroimmobilien wieder im Fokus der Investoren

Auffällig ist die Rückkehr der Büroimmobilie als bevorzugte Assetklasse. Nach einer Phase der Neubewertung rücken Büros wieder verstärkt in den Fokus institutioneller und privater Investoren. Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem realistische Preisniveaus, verbesserte Renditeperspektiven sowie der anhaltende Bedarf an modernen, gut angebundenen Flächen. „Die Preisanpassungen der vergangenen Jahre haben attraktive Einstiegsmöglichkeiten geschaffen“, so Larbig weiter. „Gerade jetzt bieten sich sehr gute Kaufgelegenheiten für qualitativ hochwertige Büroobjekte.“

Innenstadtlagen gewinnen – Randlagen geraten unter Druck

Parallel dazu ist eine zunehmende Polarisierung nach Lagen zu beobachten. Zentrale Innenstadtlagen gewinnen weiter an Bedeutung und werden für Investoren wie Nutzer immer attraktiver. Die Nähe zur Infrastruktur, urbanen Angeboten und Arbeitsplätzen wird zunehmend als entscheidender Standortfaktor wahrgenommen. Im Gegensatz dazu dürften es Randlagen künftig schwerer haben mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Geringere Nachfrage und höhere Anforderungen an Lage- und Objektqualität führen dazu, dass Investoren ihren Fokus verstärkt auf zentrale und etablierte Teilmärkte legen.

Ausblick 2026: Stabilisierung auf hohem Niveau

Nach dem sehr starken Jahr 2025 rechnet Larbig & Mortag Immobilien für 2026 mit einer Fortschreibung des positiven Markttrends. Das erwartete Transaktionsvolumen liegt bei rund 1,50 Mrd. €, womit sich der Kölner Investmentmarkt auf einem nachhaltig hohen Niveau stabilisieren dürfte.

„Für 2026 sehen wir sowohl Core-Produkte mit stabilen Cashflows als auch Value-Add- Objekte mit Entwicklungspotenzial im Fokus der Investoren“, so Larbig. „Neben Sicherheit gewinnen damit auch aktive Investmentstrategien wieder deutlich an Bedeutung.“ Die Kombination aus attraktiven Einstiegspreisen, stabilen Fundamentaldaten und einer klaren Fokussierung auf Qualität und Lage spricht dafür, dass Köln auch in den kommenden Jahren zu den gefragtesten Investmentstandorten in Deutschland zählen wird.

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Auch die Eigennutzeraktivität legte deutlich zu und lag mit 163 % über dem Vorjahreswert (2024: 9.500 m²). Maßgeblich geprägt wurde diese Entwicklung durch zwei größere Ankäufe der Stadt Dortmund zur Selbstnutzung: die rund 15.000 m² große Immobilie Rheinische Straße 1 am Dortmunder U sowie das Objekt Heiliger Weg 74–80 mit etwa 8.600 m² Bürofläche.

 

 

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